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Vom Wiener Neustädter Bandhouse in die Charts

Mit 12 stand er das erste Mal mit einer Band auf der Bühne. Mit 27 bekam er jetzt als Produzent seine erste platinerne Schallplatte. Daniel Fellner aus Sollenau hat in den letzten Jahren die Wiener Neustädter Musikszene mitgeprägt und ist jetzt mit „Seiler & Speer“ an d er Spitze der Charts angelangt.

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Christopher Seiler, Daniel Fellner, Bernhard Speer © Jörg Varga

Der Song „Ham kummst“ entwickelte sich zunächst viral im Internet zu einem Überraschungserfolg. Inzwischen gibt es ein Album dazu und das Lied war bereits mehrere Wochen Nummer Eins in den Österreichischen Charts. Hinter dem musikalischen Erfolg steckt einer, der eigentlich aus der Wiener Neustädter Metal-Szene kommt: Daniel Fellner hat die Songs von Seiler & Speer aufgenommen und produziert und leitet die Band der beiden, in der er selbst auch spielt: „Ich wollte für die Videos von Christopher Seiler einen neuen Titelsong aufnehmen. Und dabei lief es so gut mit den beiden, dass dieses Musik-Projekt entstanden ist.“

Dabei hat der junge Sollenauer, der am BG Babenbergerring in Wiener Neustadt maturiert hat, bereits eine ganze Karriere mit seiner Metal-Band „Devastating Enemy“ hinter sich. „Es war eine großartige Zeit und wir konnten mehrere Touren durch Europa machen.“ Daneben war aber auch noch Zeit für andere Projekte wie „Toyhead“ – ebenfalls mit Bernhard Speer.

© Michael Lhotka

© Michael Lhotka

Für 2016 stehen vor allem viele Live-Gigs auf dem Programm und auch eine neue Platte wird mit Seiler & Speer aufgenommen. Dennoch bleibt Daniel Fellner, der inzwischen in Wien lebt und dort auch sein Studio hat, Wiener Neustadt verbunden und probt auch mit anderen Projekten nach wie vor im Bandhouse: „Die Neustädter Szene hat mich schon sehr beeinflusst. Vergleichbar große Städte, wie z.B. St. Pölten, haben keine so gut strukturierte und vernetzte Szene. Hier gibt es u.a. eben das Bandhouse und das Triebwerk, die viel dazu beitragen. Und das merkt man auch gerade in der Wiener Szene sehr stark: Hier trifft man heute ständig auf Leute aus Wiener Neustadt.“

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